Windkraft statt Klimakiller an der Drucksbrücke in Waltrop07.11.2008 An ihren unmittelbaren Stadtgrenzen im Westen und Osten ist und wird unsere Stadt von Klimakillern, von Kohlekraftwerken, eingekesselt.
E.ON, Trianel und Evonik-StEAG geben bzw. werden jährlich rund 16 Millionen Tonnen Kohlendioxid - den Klimakiller Nummer 1 - an die Umwelt abgeben.
Von der Klimakatastrophe wird auf allen Ebenen geredet, Maßnahmen dagegen beschlossen… und um Waltrop herum werden – „wider besseren Wissens“?? – diese Anlagen als Groß-Anlagen „en masse“ auch noch neu gebaut.
Mit Bedacht und absichtlich wurde in 2004 an der Drucksbrücke in Waltrop vom Rat der Stadt eine Sammelfläche, eine Konzentrationszone für Windenergieanlagen ausgewiesen.
Dies, um
• einerseits die Produktion von regenerativer und damit unseren Globus schonende Wind-Energie an einem für diese Nutzung verträglichen Standort in nennenswertem Umfang zu ermöglichen; die Nennleistung der dort installierten 4 „Windmühlen“ beträgt insgesamt rd. 3.200 kW.
• andererseits das Landschaftsbild unserer Stadt, landschaftlich besonders schützenswerte Räume in den Bauernschaften, in der Lippeaue etc. gegen ansonsten zulässigen Wildwuchs, gegen eine „Verspargelung“ der Landschaft und weitere Probleme für z.B. die Vogelwelt zu schützen. Dem Ziel der Landschaftsbildschonung dient auch die für die Anlagen an der Drucksbrücke eigens ausgesprochene Höhenbeschränkung auf max. 100 m (Nabenhöhe ca. 73 m). Und - wirtschaftlich ist die Gesamtanlage trotzdem, sowie die Abstandsfläche zwischen den 4 Windkraftwerken grundsätzlich für entsprechende gewerbliche Nutzungen verfügbar.
Die vier an der Drucksbrücke entstandenen Windkraftanlagen sind ein Waltroper Beitrag zur notwendigen und von „Allen“ für das Wohl unserer Erde geforderten, notwendigen – im unmittelbaren Umfeld von Waltrop leider kontakarierten – alternativen Energieerzeugung:
Sie sind ein konkretes Beispiel für in Waltrop praktizierten, aktiven kommunalen Umweltschutz.
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