
Der neue Hebewerk-Förderverein setzt sich für den Erhalt des 'neuen' Schiffshebewerks ein. Den Fördervereinsmitgliedern geht es um den funktionsfähigen Erhalt des 1962 erbauten Industriedenkmals.
Das Hebewerk ist seit zwei Jahren außer Betrieb, da das Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich (WSA) die Kosten für eine Instandsetzung nicht mehr tragen will. Seitdem übernimmt die neue Schleuse den Schiffstransport.
Auf Initiative des Fördervereins war Christian Hoppmann, Leiter des WSA, in Henrichenburg zu Gast.
In einem gemeinsamen Gespräch stellten Herbert Niewerth, Leiter des Industriemuseums und Geschäftsführer Konrad Kempkes die Notwendigkeit zum Erhalt des neuen Schiffshebewerks und dessen kulturelle Bedeutung für die Region heraus.
Hoppmann wurde zudem die Bedeutung der Hebewerke für Wirtschaft und Tourismus und der Wert der industriekulturellen Denkmäler im Rahmen von Ruhr 2010 erläutert.
Die Bürgermeister und Landräte der Region unterstützen die Initiative des Fördervereins. Es soll geklärt werden, unter welchen Bedingungen und Möglichkeiten ein bürgergetragenes Projekt möglich ist. Staatssekretärin Roth vom Bundesverkehrsministerium hatte rund 2 Millionen Euro für das Projekt in Aussicht gestellt, das finanzielle Engagement der öffentlichen Hand allerdings an verschiedene Bedingungen geknüpft.
Hoppmann wurde gebeten, die technischen Unterstützungsmöglichkeiten des WSV zu prüfen.
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